Dr. Reinhard Kubat
Landrat für Alle

Sicherstellung der DSL Versorgung

Durch die Breitbandgrundversorgung haben wir es geschafft, einen Großteil des Landkreises mit schnellem Internet zu versorgen. Das war ein wichtiger Schritt für viele Unternehmen und noch mehr Menschen im Landkreis.Mit dem „NGA Broadband Projekt“ versuchen die nordhessischen Landkreise in einem europaweit einzigartigen Projekt eine flächendeckende Breitbandversorgung auf Glasfaserbasis aufzubauen, die im ganzen Landkreis auch die letzten „weißen Flecken“ schließen wird. Mit diesem Projekt nimmt der Landkreis schon jetzt eine führende Position ein und arbeitet an einer gut vernetzten Region.

Reaktivierung der Bahnstrecke Frankenberg - Korbach

Die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Frankenberg und Korbach ist ein sehr ehrgeiziges und zukunftsorientiertes Verkehrsprojekt. Es wird nicht nur eine Verbindung zwischen den beiden Mittelzentren hergestellt, sondern darüber hinaus auch ein Anschluss an die Ballungszentren Rhein-Main und Rhein-Ruhr geschaffen. Wichtige Tourismuszentren wie Willingen oder das Nationalpark Zentrum Kellerwald können künftig wieder über die Bahn erreicht werden, ebenso wie die Universitätsstädte in Marburg, Gießen oder Frankfurt durch unsere jungen Leute.

Sicherung medizinischer Versorgung

In den letzten Jahren wurde intensiv an der Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung im Landkreis gearbeitet. Der eingerichtete Pflegestützpunkt in Korbach begleitet und berät Menschen, die auf pflegerische Hilfe angewiesen sind. Mit dem Projekt „Gesundheit schafft Zukunft“ und der bundesweit einmaligen Plattform landarzt-werden.de arbeiten wir an Strategien, um auch in Zukunft die medizinische Versorgung sicher zu stellen.

Regionalentwicklung stärken

Trotz reduzierter Förderung durch das Land Hessen konnten zahlreiche Dorferneuerungsmaßnahmen durchgeführt werden. Wir haben es erreicht, dafür Gelder, die in anderen Landkreisen nicht gebraucht wurden, nach Waldeck-Frankenberg umzuleiten. Mit der Zusammenführung der Stabsstelle ländlicher Raum mit dem Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung wurde eine Institution geschaffen, die wichtige Impulse für die Entwicklung der Region gibt.

Energieversorgung vor Ort

Mit der EWF haben wir einen Energieversorger, dessen Ziel die Sicherstellung der Energieversorgung für die Menschen zu erschwinglichen Preisen ist. Wir sind nicht abhängig von nationalen oder internationalen Energiekonzernen, sondern haben eine regionale Energieversorgung aufgebaut. Mit dem VEW wurde unter dem Dach der EWF eine weitere Gesellschaft gegründet, deren Zweck es ist, die Energiewende in der Region gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen.

Betreuung für die Kleinsten sicherstellen

Die Forderungen des Hessischen Bildungsplans „Bildung von Anfang an“ wird für fast alle Kinder in Waldeck-Frankenberg bereits umgesetzt. An 92 von insgesamt 97 Kindertagesstätten im Landkreis werden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren angeboten. 981 Kinder unter drei Jahren werden derzeit in Kindertageseinrichtungen betreut, weitere 127 befinden sich bei Tagesmüttern und Tagesvätern.

Finanzen fest im Griff

Trotz der Herausforderungen, vor denen wir standen und immer noch stehen, wurden seit meinem Amtsantritt die Kreisfinanzen Schritt für Schritt konsolidiert. Bei meinem Amtsantritt war für das Jahr 2015 ein Defizit von 100 Millionen Euro vorhergesagt worden. Dieses haben wir verhindert! Mit einer konsequenten Sparpolitik ist es gelungen, in diesem Jahr wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und dabei wichtige Investitionen wie den Schulbau nicht zu vernachlässigen. Damit sichern wir den nachfolgenden Generationen eine verlässliche Zukunft ohne Schuldenberg.

Keine Privatisierung des Kreiskrankenhauses

Das Kreiskrankenhaus konnte trotz zeitweiliger finanzieller Engpässe als kreisangehöriges Unternehmen gehalten werden. Einen Verkauf an einen privaten Klinikbetreiber haben wir verhindert. Mit Vitos wurde stattdessen ein guter und verlässlicher Partner gefunden. Wie versprochen wurde die Servicegesellschaft aufgelöst und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder in das Unternehmen und damit in den Tarifvertrag integriert.

Dr. Reinhard Kubat

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